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Stauden sind die
Stehaufmännchen
unter den Gartenpflanzen |
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Was ist eine "Staude"?
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In der Botanik
wird der Begriff "Stauden" mit
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| Stauden eignen
sich für Staudenbeete, Beet-Einfassungen, als Unterpflanzung von Bäumen
und Büschen und als Rasenersatz. Sie werden je nach Art der Pflanzung
und des Typs einzeln oder in Gruppen gepflanzt.
Wer von Stauden spricht, meint meistens die Blütenstauden. Diese lassen sich in zwei grosse Gruppen aufteilen: 1.)Wildstauden
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2.)Pracht-/Beet-/Blütenstauden
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Planung eines Staudenbeetes
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Vor der Anlage eines Staudenbeetes
sollte man/frau folgende Punkte berücksichtigen:
Das Beet muss zunächst gut und tief gelockert werden. Alle Wurzelunkräuter wie Giersch und Quecke werden gründlich entfernt. Zur Bodenverbesserung kann Kompost, evtl. auch Stallmist oder Torf (wenn nichts anderes greifbar ist) gut eingearbeitet werden. Als Pflanzzeit eignen sich besonders die Monate vor oder nach der Vegetations-Periode. Bei den meisten Stauden ist dies Anfang März/Anfang Mai oder Mitte August bis Oktober/November (je nach klimatischer Bedingung). |
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Pflanzung und Pflege
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Die
Pflanzlöcher für die neuen Stauden müssen tief und breit
genug sein, so dass man die Wurzeln ausbreiten kann. Bei Pflänzlingen
ohne
Wurzelballen wird die Wurzel um ein Drittel zurückgeschnitten.
Pflanzen mit Topfballen werden nicht geschnitten, der Topfballen
wird lediglich aufgerissen, um das anwurzeln zu erleichtern. Bei dicken,
fleischigen oder pfähligen Wurzeln wird keine Vorbehandlung vorgenommen.
Es empfiehlt sich, Stauden in Pflanzengruppen zu setzen, damit die Pflanzen
im Laufe der Zeit eine Einheit bilden. Dabei sollten folgende Massgaben
eingehalten werden:
Staudenbeete bedürfen einer ständigen Pflege, d.h. das unerwünschte Kräuter entfernt werden und das Beet ständig gelockert/gelüftet wird. Im Frühjahr sollte eine Volldüngung mit 30-50 g/qm (Blaukorn) erfolgen, im Sommer eine leichte "Kopfdüngung". Keinesfalls gedüngt werden dürfen Steinbeetpflanzen, denn sie lieben magere und kalkige Böden. Um eine reichhaltige, andauernde Blüte zu erzielen, muss Verblühtes ständig entfernt werden. Dadurch wird ein ständiges Nachblühen erzielt. Bei einigen Stauden ist sogar eine späte Blüte im Herbst zu erreichen (wie z.B. Rittersporn). Wenn man/frau Frucht- oder Blütenstände für Trockensträusse "ernten" möchte, sollten diese erst bei höchster Reife/Trocknung geschnitten werden. Im Herbst werden die meisten Stauden bis knapp über dem Boden zurückgeschnitten (mit Ausnahme von Gräsern, Farnen und Immergrünen). Gräser und Farne ziehen sich von selbst zurück, während "Immergrüne" ihrem Namen treu bleiben und auch im Winter "Farbe" zeigen. Als Winterschutz für empfindliche Pflanzen empfiehlt sich Laub oder Kompost. Ggf. können die Pflanzen auch mit Reisig abgedeckt werden. |
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Stauden und ihre Lebensbereiche
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| Ein Staudenbeet soll dem
Betrachter nicht nur einen harmonischen Anblick bieten. Letztendlich soll
es auch den Besitzer erfreuen. Zudem soll es möglichst wenig Ausfälle
in trockenen oder nassen Jahren geben. Zuguterletzt sollten die Pflanzen
wenig Probleme mit Krankheiten oder Schädlingen haben. Um diesen Ansprüchen
gerecht zu werden, sollte man die Pflanzen hinsichtlich ihrer Herkunft
betrachten und auspflanzen (d.h. nach Temperatur-, Licht- und Bodenverhältnissen).
Erst wenn man/frau meint, den ursprünglichen Verhältnissen der
jeweiligen Pflanze gerecht zu werden, sollte man/frau sich zu einer Auspflanzung
entschliessen.
An
den sog. "Lebensbereichen" sollte man/frau sich orientieren, wenn Stauden
gekauft, getauscht oder sonstwie erworben werden und der spätere Standort
bestimmt wird. Die im Handel gekauften Pflanzen sind heute schon vielfach
für ihre spätere Bestimmung klassifiziert:
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| Autorin: | Frauke Hiller | April 2002 |
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